Publikationen: Berichte

In vielen Ländern des Globalen Südens hat sich die Finanzlage in letzter Zeit erheblich verschlechtert. Bereits heute besteht nach Angaben des Internationalen Währungsfonds für 33 der ärmeren Länder ein hohes Risiko der Überschuldung oder sie sind bereits zahlungsunfähig. Aber auch reichere Länder sind von neuen Finanzkrisen bedroht. Hier ist es insbesondere der Privatsektor, von dem die Risiken ausgehen. Private Unternehmen haben billiges Geld und niedrige Zinsen genutzt, um sich massiv zu verschulden.

Ein neuer Report des Global Policy Forums warnt [...]

Spotlight on Sustainable Development 2019

Transforming institutions – shifting power – strengthening rights Four years after the adoption of the 2030 Agenda the world is off-track to achieve the Sustainable Development Goals (SDGs). Most governments have failed to turn the transformational vision of the 2030 Agenda into real transformational policies. Even worse, xenophobia and authoritarianism are on the rise in a growing number of countries. But there are signs of change. Social movements have emerged worldwide, many with young people and women in the lead. [...]

Spotlight on Sustainable Development 2018

How to overcome obstacles and contradictions in the implementation of the 2030 Agenda “The world is off-track in terms of achieving sustainable development and fundamental policy changes are necessary to unleash the transformative potential of the SDGs.” This is the main message of the Spotlight Report 2018, the most comprehensive independent assessment of the implementation of the 2030 Agenda.

The Private Sector and the Sustainable Development Goals

At the United Nations (UN) summit in September 2015, the 2030 Agenda for Sustainable Development with its 17 Sustainable Development Goals (SDGs) was adopted by all UN member states. The Agenda gives a comprehensive framework for a global socio-ecological transformation.

The novelty of the SDGs vis-à-vis the Millennium Development Goals (MDGs) is its paradigm shift: all countries, not just the countries of the Global South, have to implement the SDGs, working closely together to achieve the common goal of a [...]

Globale Zukunftsziele für nachhaltige Entwicklung

Am 25. September 2015 verabschiedeten die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf einem Gipfeltreffen in New York die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Sie bildet den globalen Rahmen für die Umwelt- und Entwicklungspolitik der kommenden 15 Jahre. Kernstück der Agenda sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die SDGs, mit ihren 169 Zielvorgaben. Sie berühren alle Politikbereiche, von der Wirtschafts-, Sozial-, Umwelt- und Finanzpolitik über die Agrar- und Verbraucherpolitik bis hin zu Bereichen wie Verkehr, Städtebau, Bildung und Gesundheit. Die [...]

Deutschland und die globale Nachhaltigkeitsagenda

Elf zivilgesellschaftliche Verbände und Netzwerke veröffentlichen Bericht zum Zustand nachhaltiger Entwicklung in Deutschland. Sie fordern Veränderungen von der künftigen Bundesregierung und dem neuen Bundestag.

Deutschland ist noch meilenweit von einer nachhaltigen Entwicklung entfernt“, bilanzieren elf Spitzenverbände, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen in ihrem neuen Bericht Großbaustelle Nachhaltigkeit – Deutschland und die globale Nachhaltigkeitsagenda | 2017: 42 Expertinnen und Experten analysieren in dem Bericht wichtige Baustellen deutscher Nachhaltigkeitspolitik von der Steuergerechtigkeit, über Armutsbekämpfung, Gesundheitsvorsorge, Kohleausstieg bis hin zu Gewaltprävention. [...]

Spotlight on Sustainable Development 2017

Privatization, partnerships, corporate capture and their impact on sustainability and inequality - assessments and alternatives In the 2030 Agenda governments committed to a revitalized Global Partnership between States and declared that public finance has to play a vital role in achieving the SDGs. But in recent decades, the combination of neoliberal ideology, corporate lobbying, business-friendly fiscal policies, tax avoidance and tax evasion has led to a massive weakening of the public sector and its ability to provide essential goods and [...]

Report of the Reflection Group on the 2030 Agenda for Sustainable Development

Independent monitoring and review of the implementation of the 2030 Agenda and its structural obstacles and challenges are key factors for the success of the SDGs. It is for this reason, the Reflection Group on the 2030 Agenda for Sustainable Development together with other civil society organizations and networks has produced the first annual Spotlight Reportassessing the implementation of the 2030 Agenda and the structural obstacles in its realization. The report puts a spotlight on the fulfillment of the [...]

Noch lange nicht nachhaltig

Die 2030-Agenda der Vereinten Nationen und ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung versprechen die Transformation unserer Welt. Sie gelten für jedes Land, für die Länder des globalen Südens und des globalen Nordens, und damit auch für Deutschland. Gemeinsam mit VENRO, Forum Menschenrechte, Forum Umwelt und Entwicklung, terre des hommes und Open Knowledge Foundation hat das Global Policy Forum nun den Bericht „Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda 2016 - noch lange nicht nachhaltig“ herausgegeben. Darin ziehen 40 Expertinnen und Experten kritisch Bilanz [...]

Der "Treaty-Prozess" bei den Vereinten Nationen über ein internationales Menschenrechtsabkommen zu Transnationalen Konzernen und anderen Unternehmen

Es war eine historische Entscheidung, als der UN-Menschenrechtsrat im Juni 2014 eine Arbeitsgruppe einsetzte, um ein rechtsverbindliches Instrument zu formulieren, mit dem transnationale Konzerne und andere Wirtschaftsunternehmen für Menschenrechtsvergehen zur Verantwortung gezogen werden können. Ein neues Arbeitspapier von Global Policy Forum und Rosa-Luxemburg-Stiftung liefert Basisinformationen zu den aktuellen Diskussionen im UN-Menschenrechtsrat, dem sogenannten „Treaty-Prozess“. Es skizziert die Vorgeschichte der gegenwärtigen Diskussionen, beschreibt politische Kontroversen und Konfliktlinien, erläutert die möglichen Inhalte eines Abkommens und formuliert abschließend einige Schlussfolgerungen für den weiteren [...]

Einfluss privatwirtschaftlicher Akteure in internationalen Politikprozessen

In den vergangenen Jahren haben sich die ökonomischen, sozialen und ökologischen Krisenerscheinungen weltweit verschärft. Immer deutlicher wird, dass eine Politik des business as usual keine Option sein kann. Gefordert ist eine aktivere Rolle der Politik auf nationaler und internationaler Ebene, um die „große Transformation“ hin zu einer zukunftsgerechten Entwicklung weltweit zu ermöglichen. Aber bislang blieben die dazu notwendigen politischen Durchbrüche weitgehend aus. Die Beharrungskräfte gegen die „große Transformation“ haben häufig weiterhin die Oberhand. In einer neuen Publikation zeigen Brot für [...]

Globale Zukunftsziele für nachhaltige Entwicklung

Am 25. September 2015 verabschiedeten die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf einem Gipfeltreffen in New York die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung. Sie bildet den globalen Rahmen für die Umwelt- und Entwicklungspolitik der kommenden 15 Jahre. Kernstück der Agenda sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die SDGs, mit ihren 169 Zielvorgaben. Grundlage für das kritische Engagement politischer und zivilgesellschaftlicher Akteure im 2030-Prozess ist die ausreichende Information über die SDGs, ihre Zielvorgaben, die Herausforderungen und Kontroversen, die mit ihrer Umsetzung [...]

Trends, Risiken und Nebenwirkungen

In der internationalen Entwicklungspolitik hat in den letzten Jahren eine Akteursgruppe in der Grauzone zwischen Zivilgesellschaft und Wirtschaft an Bedeutung gewonnen: Philanthropische Stiftungen.

US-amerikanische Stiftungen wie die Rockefeller Foundation sind bereits seit dem frühen 20. Jahrhundert in der internationalen (Entwicklungs-)Zusammenarbeit aktiv. Aber erst in den letzten Jahren haben sich mit der wachsenden Anzahl von Stiftungen und vor allem mit der Gründung der Bill & Melinda Gates Foundation deren finanzielle Leistungen rapide erhöht. In Zeiten stagnierender öffentlicher Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit [...]

Who shapes the agenda?

A new GPF working paper, jointly published with Brot für die Welt and MISEREOR, examines the role and impact of philanthropic foundations in development. It addresses the impacts and side effects of philanthropic engagement by taking a closer look at the priorities and operations of two of the most prominent foundations, the Rockefeller Foundation and the Bill & Melinda Gates Foundation, in two crucial sectors, health and agriculture. So far, there has been a fairly willing belief among governments and [...]

Private funding and corporate influence in the United Nations

"Follow the money” is the recipe for good investigative journalism and Fit for Whose Purpose does precisely that for the institution created to defend global public goods. Digging into the numbers behind the funding of the United Nations, Adams and Martens uncover a trail that leads to corporate interests having a disproportionate say over the bodies that write global rules. This book shows how Big Tobacco, Big Soda, Big Pharma and Big Alcohol end up prevailing and how corporate philanthropy [...]

Neue Ansätze der Wohlstandsmessung und SDGs für Deutschland

In den Verhandlungen über die globale Entwicklungsagenda für die Zeit nach dem Jahr 2015 beginnt nun die heiße Phase. Im September 2015 wollen die Vereinten Nationen die Post-2015-Agenda beschließen. Einen zentralen Baustein bilden die zukünftigen Ziele für nachhaltige Entwicklung, die SDGs. Sie sollen universelle Gültigkeit besitzen und sind damit auch für Deutschland relevant. Das Global Policy Forum und terre des hommes veröffentlichen vor diesem Hintergrund im Februar den Report „Gut leben global“. In ihm diskutieren wir, wie SDGs für Deutschland [...]

Wie die EU ein unfaires globales Steuersystem befördert 2014

Dieser Bericht – der zweite in einer Reihe von drei Jahresberichten – bringt zivilgesellschaftliche Organisationen (civil society organization, CSO) in 15 Ländern innerhalb der EU zusammen. Experten in jeder CSO haben die Verpflichtungen und Handlungen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung und Sicherstellung von Transparenz ihrer nationalen Regierungen untersucht.

In diesem Jahr wird jedes Land zum ersten Mal auch direkt mit den anderen EU-Mitgliedstaaten im Hinblick auf vier kritische Fragen verglichen: die Fairness ihrer Steuerabkommen mit Ländern des globalen Südens, ihre Bereitschaft, [...]

Ein kritischer Blick auf die »Schutzverantwortung«

Alleine während der vergangenen zwölf Monate kam es zu vielfachem Eingreifen auswärtiger Mächte in Konflikte in formal souveränen Ländern: im Südsudan, in Zentralafrika, in Mali, in der Ukraine und anderswo. Diese sehr unterschiedlichen Eingriffe in sehr unterschiedliche Konfliktsituationen werden naturgemäß sehr unterschiedlich bewertet: als Unterstützung in einer Krisensituation, als Prävention in einem sich abzeichnenden Völkermord oder als aggressive Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Staates. Wann und wie aber internationales Eingreifen gerechtfertigt oder gar geboten erscheint, darüber findet spätestens seit [...]

A guide to environmental-social budgeting

International development policy is at a crossroads. By September 2015, governments plan to adopt a Post-2015 Development Agenda – an agenda that is supposed to shape the fundamental priorities, goals and strategies for development policy beyond 2015. In parallel, governments have agreed to develop a set of Sustainable Development Goals integrating all dimensions (social, economic and environmental) of sustainable development and being applicable to all countries in the world. Forming one coherent Post-2015 Agenda, including the SDGs, affects all policy [...]

A critical view on the Responsibility to Protect

Global Policy Forum and Rosa Luxemburg Stiftung—New York Office publish a joint report on the concept of a Responsibility to Protect (R2P). "In whose name? A critical view on the Responsibility to Protect” by Lou Pingeot and Wolfgang Obenland provides an overview of the history and content of R2P, its positive contributions and its flaws. It concludes that R2P does not give a satisfying answer to the key question it is supposed to address: how best to prevent and, if [...]

Das Gerechtigkeitsprinzip in den Klima- und Post-2015-Verhandlungen

Das Prinzip der gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortung (Common But Differentiated Responsibilities, CBDR) gilt als einer der Meilensteine des Erdgipfels von Rio 1992. Die Regierungen hatten damals ihren unterschiedlichen Beitrag zur Umweltzerstörung anerkannt – und damit auch ihre unterschiedliche Verantwortung, für die Wiederherstellung des Ökosystems und die Anpassung an Umweltschäden zu bezahlen. Heute ist dieses Prinzip zum Dreh- und Angelpunkt der Klima- und Post- 2015-Verhandlungen geworden. Der vorliegende Report beschreibt die aktuellen Kontroversen um das Rio-Prinzip, nimmt die wichtigsten Vorschläge zu [...]

Private military and security companies and the future of the United Nations

Today Global Policy Forum and the Rosa Luxemburg Stiftung—New York Office publish a new report on recent developments and practices of the security outsourcing of the UN. GPF's Lou Pingeot discusses the increasing use of private military and security companies (PMSCs), the shifting understanding of their role and activities, and how this influences the perception of the UN by other actors. The report discusses the UN’s attempt to increase transparency and accountability in their selection processes of PMSCs. Finally, Pingeot [...]

Deutschlands Rolle bei globaler Geldwäsche, Kapitalflucht und Steuervermeidung

Illegale Finanzströme sind ein globales Problem. Sie werden auf mindestens 1-1,6 Billionen US-Dollar jährlich geschätzt. Hinter diesen Finanzströmen stecken sehr verschiedene Aktivitäten: organisierte, oft grenzüberschreitende Kriminalität und Terrorismus; korrupte Regierungen, Eliten und Unternehmen, die ihr Geld ins Ausland schaffen; Steuerhinterziehung von Privatpersonen; Unternehmen, die Steuern hinterziehen, häufig aber auch legal vermeiden.

Ein bedeutender Teil der illegalen Kapitalflucht er- eignet sich in Ländern des globalen Südens. Das Washingtoner Institut Global Financial Integrity (GFI) schätzt sie für sog. Entwicklungsländer insgesamt auf 859 [...]

Bericht der Civil Society Reflection Group on Global Development Perspectives

Die Krise ist allgegenwärtig: die Wirtschafts- und Finanzkrise, in vielen Teilen der Welt eine Ernährungskrise und eine immer mehr Menschen betreffende Klimakrise. Das vorherrschende Entwicklungsmodell hat versagt. Dieser Ansatz nimmt keine Rücksicht auf die Menschenrechte und die Grenzen des globalen Ökosystems und betrachtet Armut als eine technische Herausforderung.

Es ist höchste Zeit, Lehren aus den aktuellen Krisen zu ziehen, die konventionellen Entwicklungskonzepte zu hinterfragen und die Modelle für Entwicklung und sozialen Fortschritt zu überdenken – im Norden wie im Süden.

Über [...]

für die Post-2015-Entwicklungsagenda

Der internationalen Entwicklungs- und Umweltpolitik stehen entscheidende Weichenstellungen bevor. In den vergangenen Jahren war sie geprägt von den Millenniumsentwicklungszielen mit dem Zieljahr 2015. In den kommenden drei Jahren muss nun über die Zukunft der MDGs entschieden werden. Dabei geht es um weit mehr als nur die Verlängerung der Laufzeit oder die Erweiterung des Zielkatalogs.

Die Vereinten Nationen sprechen von der „Post-2015-Entwicklungsagenda“ d.h. es geht grundsätzlicher um die Prioritäten, Konzepte und Strategien von Entwicklungspolitik nach dem Jahr 2015. Zugleich wurde bei [...]